Tipps für die digitale Audioaufnahme
Heute wird aufgrund der fortgeschrittenen Technik das Audiomaterial
vorwiegend digital aufgezeichnet. Die digitale Aufnahme ist im Gegensatz zur
analogen Aufnahme qualitativ hochwertiger und auch die Weiterverwendung und
Nachbearbeitung ist leichter, da die Daten mittels Internet übermittelt werden
können.
Für die Aufnahme benötigen Sie ein
digitales Aufnahmegerät mit USB-Anschluß. Eine Auswahl an geeigneten Geräten
finden Sie zum Beispiel hier:
www.diktiertechnik.de
Da es für die Transkription der Interviews unerlässlich ist, dass die Aufnahmen bei Möglichkeit qualitativ hochwertig sind, nachfolgend noch ein paar Tipps für eine gute Audioaufnahme:
- Falls Sie ein Interview aufnehmen, führen Sie es am
besten in einer ruhigen Umgebung durch, damit die Aufnahme nicht durch allzu
viel Nebengeräusche gestört wird. Selbst elektronische Geräte, wie
beispielsweise Kühlschränke oder Overheadprojektoren, können dann beim
Abhören des Interviews als störendes Brummen und Summen vernommen werden.
Führen Sie Ihre Interviews bei Möglichkeit auch nicht in zu großen,
hallenden Räumen durch, da durch den Hall viel vom gesprochenen Wort
"geschluckt" wird. Das vereinfacht die Transkription und mindert somit auch
den Preis.
- Bei einem Diktat sollten
Sie möglichst nicht direkt in das Mikrofon sprechen, da sonst zischende
Laute entstehen, die die Aufnahme stören. Der Sprechabstand zwischen Ihnen
und dem Aufnahmegerät sollte ca. 5 bis 10 Zentimeter betragen. Diktieren Sie
auch die Satzzeichen immer mit und buchstabieren Sie schwierige Wörter.
Definieren Sie zu Beginn des Diktats, um welche Art von Dokument es sich
handelt (Memo, Fax, Schriftsatz, etc.).
- Bei mehreren
Gesprächspartnern (2 und mehr) stellen oder legen Sie das Mikrofon zwischen
sich und dem Gesprächspartner, mit Ausrichtung zum Gesprächspartner. Der
Abstand sollte in etwa 20 bis 30 cm sein, damit der Pegel des Sprechers über
dem Pegel der Nebengeräusche bleibt. So garantieren Sie eine gute
Verständlichkeit Ihres Gesprächspartners.
- Bei Gruppeninterviews
ist es vom Vorteil, wenn die Teilnehmer nicht hintereinander sitzen und
nicht durcheinander sprechen, da sonst die Zuordnung der einzelnen
Interviewpartner oft nicht mehr möglich ist.
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Kosten bei der Interviewtranskription
sparen können, wenn die Audioaufnahme unter guten Vorraussetzungen, siehe oben,
stattgefunden hat. Je schlechter die Tonqualität des Interviews ist, desto
aufwendiger wird die anschließende Transkription der Interviews. Denn
unverständliche oder leise Aufnahmen müssen dann öfters nacheinander abgespielt
werden, damit auch der richtige Wortlaut transkribiert werden kann und das führt zu
mehr zeitlichem Aufwand.
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